Die gymnasiale Oberstufe (Sekundarstufe II)
Mit der Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe am Ende des zehnten Schuljahres (ab 2010 am Ende des neunten Schuljahrs) treten die Schülerinnen und Schüler in die Sekundarstufe II ein. In der gymnasialen Oberstufe wird nicht mehr im Klassenverband, sondern im Kurssystem unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler wählen im Rahmen bestimmter Vorgaben ihr eigenes Laufbahnprofil und können dabei Schwerpunkte im sprachlichen (I), gesellschaftlichen (II) oder mathematisch-naturwissenschaftlichen (III) Aufgabenfeld setzen - insbesondere auch durch die Wahl der diesen Aufgabenfeldern zugeordneten Leistungskurse. Das GENO bietet nahezu alle Fächer der entsprechenden Fachbereiche und ein umfangreiches Maß an Kombinationsmöglichkeiten (vor allem im Leistungskursbereich) an:
Sprachliches Aufgabenfeld:
Künstlerische Fächer:
Gesellschaftswissenschaftlicher Bereich:
Mathematisch - Naturwissenschaftliches Aufgabenfeld:
Fächer ohne Aufgabenfeld:
An die Stelle des Klassenlehrers tritt / treten der oder die Beratungslehrer(innen), die alle Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe beratend begleiten, über Laufbahnfragen informieren, Entscheidungshilfen bieten und Schülerdaten verwalten, insbesondere die Leistungsdaten. Weiterhin verfügt das GENO über ein Tutorensystem, Fachlehrer, die sich jeder einzelne Schüler wählt, die die Schülerinnen und Schüler bis zum Abitur beratend begleiten.
Die Stufen 12 und 13 (ab 2011 die Stufen 11 und 12) bilden die sogenannte Qualifikationsphase, eine Einheit, in der es keine Versetzungen mehr gibt, sondern alles Lernen auf die Zulassung zum Abitur ausgerichtet ist, welches nach neun (ab 2013 acht) Jahren in der Sekundarstufe I und II erreicht werden kann.